Die Rechte Der Tiere Im Qur'an Und Den Hadithen

Das Buch
Dieses Buch befasst sich mit einem bislang wenig erforschten Aspekt in der religionswissenschaftlichen Forschung über den Islam: den Tierrechten. Es wurden in dieser wissenschaftlichen Arbeit Tierrechte, unter Bezugnahme auf den Qur‘an und den Ḥadiṯen, welche, als die zwei grundlegenden Quellen des Islam anzusehen sind, untersucht. Das Buch besteht aus einer Einleitung, drei Kapiteln und einem Fazit.
In der Einleitung wurden die Hauptbegriffe, wie Qur‘an, Ḥadiṯ und Tier kurz definiert und auch einen Überblick über die Geschichte der Tierrechte gegeben. Im ersten Kapitel wurden die Themen wie, die Beziehung zwischen Menschen und Tieren, was bedeuten die Tiere für die Menschen, Tiere gut zu behandeln und sie zu schützen betrachtet. Die Aufgaben der Menschen gegenüber dem Tier wurden dabei auch beschrieben. Es wurden die Tiere, deren Namen oder Geschichten im Qur‘an stehen kurz erwähnt.
Im zweiten Kapitel wurden wichtige Plichten der Menschen gegenüber den Tieren und bestimmte Tierrechte anhand von Beispielen aus dem Qur’an und den Ḥadiṯen ausführlich dargestellt; zum Beispiel das Recht auf Leben, das man Tiere nicht aussterben lassen, sie nicht zu sehr belasten, sie nicht misshandeln und foltern, beim Schlachten sie nicht quälen, die Säuglinge nicht von der Mutter trennen, sie nicht miteinander kämpfen lassen darf. Ihnen aber dafür einen Namen geben, für sie Lieder singen, sie in ihrer natürlichen Körperform lassen soll und ähnliches...
Das dritte Kapitel beinhaltet Zusatzthemen, wie das Halten der Tiere Zuhause und den Verkauf und Verleih von Tieren, der Status der Tiere, welche den Menschen schaden, Sanktionen für die Verletzung von Tierrechten. Im Fazit wurden die Ergebnisse zusammengefasst und bewertet. Die Ḥadiṯe, die im zweiten Kapitel dargelegt und auf die verwiesen wird, sind dem Anhang in ihrer arabischen Originalfassung hinzugefügt.